Fluglärm und Lärmschutz

Obwohl Bartholomä seit 2005 ohne bürokratische Hindernisse von motorgetriebenen Flugzeugen angeflogen werden kann, sind wir bestrebt den Charakter des Segelfluggeländes zu bewahren. Das bedeutet, dass der Fokus auf dem lautlosen Flugvergnügen liegt und auch in Zukunft liegen wird.

Die übliche Startmethode für Segelflugzeuge in Bartholomä ist seit je her der Start einer Seilwinde. Neben den geringen Unkosten spricht vor allem die geringe Lärmemission für diese Startart.

Der Start im Schlepptau eines Motorflugzeugs bietet dem Piloten hingegen mehr Flexibilität und einen besseren Anschluss an die Thermik. Seit einigen Jahren werden hierfür in Bartholomä fast ausschließlich geräuscharme Motorsegler eingesetzt (Lautstärke ca. 60dB).

Im Schlepp hinter dem Heubacher Motorsegler

Im Schlepp hinter dem Heubacher Motorsegler

Um die Lärmbelästigung für die Anrainer in der Umgebung des Flugplatzes gering zu halten, haben wir in Absprache mit der Gemeinde Bartholomä unter anderem folgende Einschränkungen für den Motorflugbetrieb am Flugplatz getroffen:

  • Keine Schulungsflüge (Platzrundenflüge) mit Motorflugzeugen
  • Keine Platzrundenflüge und Flugzeugschlepps an Sonn- und Feiertagen von 13:00Uhr bis 14:30Uhr
  • An Sonn- und Feiertagen beginnt der Flugbetrieb nicht vor 9:00Uhr. Bis 10:00Uhr dürfen maximal 5 Starts mit motorgetriebenen Flugzeugen stattfinden, insgesamt nicht mehr als 90 Motorflüge während des gesamten Tages.
  • Die Motorflugplatzrunde führt aus Lärmschutzgründen ausschließlich über unbewohntes Gebiet östlich des Platzes
  • Ortsfremde Motorflugzeuge dürfen nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung und mit Erlaubnis des Flugleiters landen. Generell wird nur in wenigen Fällen eine solche Erlaubnis erteilt.
  • Motorflugzeuge starten in der Regel auf der östlichen Startbahn, sodass der Abstand zur Wohnbebauung des Amalienhofs möglichst groß ist.
  • Sofern es die Windverhältnisse zulassen, starten Motorflugzeuge nach Süden, sodass der lärmintensive Steigflug mit großer Motorleistung über unbewohntem Gebiet erfolgt.